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Kunstpunkte 2026
Salon J75
18.-20. September
Kunstpunkt 146
Offraum - Freitag bis Sonntag
Jahnstraße 75
hinterhof
barrierefrei erreichbar
Garten Eden – Eröffnung salonj75
Zur Eröffnung lässt der salonj75 den dichten Geist der klassischen Salongalerie aufleben. Gezeigt wird das Konzept „Garten Eden“, das bereits im Offraum k29 zu sehen war und nun als Wanderausstellung fungiert. Wer hier ein friedvolles Paradies erwartet, wird jedoch mit der Verneinung der Idylle konfrontiert.
Die Kuration übersetzt die Salonhängung in ein radikales Raster streng formatgleicher Arbeiten. Auf rund sechs Metern Wandfläche pro Künstler entsteht ein visueller Überfluss, der – gleich dem unerbittlichen Wachstum eines Dschungels – den Raum dominiert und die Betrachtenden physisch erdrückt.
Drei Künstler treten in diesem Dickicht in einen Dialog, verbunden durch ihre grafische Herangehensweise:
Anibal Maximilian Kostka fokussiert sich auf tiefgreifende strukturelle Veränderungen. Seine Werke dokumentieren Wuchern, Werden und Vergehen. Durch die chronologische Erfassung dieser Prozesse macht er die unaufhaltsame Transformation und das Eigenleben der Natur greifbar.
Maximilian Siegenbruk treibt in der Serie Idylle Rekonstruktion die Zersplitterung des Paradiesgedankens voran. Über ein rekursives Baukastensystem breiten sich seine Arbeiten prozesshaft aus: Klassische Medien wie Öl und Kohle werden dekonstruiert und in hybride Mischformen aus Plotter und Zeichnung, in 3D-Drucke sowie in virtuelle Welten überführt. Dies macht das Dschungel-Wachstum auf allen Ebenen erfahrbar.
Dennis Kauzner liefert eine postapokalyptische Vision. Er lässt figurative Elemente mit abstrakten Effekten und Graffiti-Versatzstücken kollidieren. Auf seinen Bildern wuchern überdimensionierte Pflanzen über die Zivilisation hinaus; ein spekulatives Szenario, in dem sich die Natur aggressiv ihren Raum zurückerobert.
weitere Infos: kunstpunkte.de
Offenes Feld
Einladung zur Einzelausstellung
Anibal M. Kostka liebt das Spiel mit Assoziationen. Der Ausstellungstitel „Offenes Feld“ verweist auf die unbegrenzten Möglichkeiten von Kunst. Bei Professor Eberhard Havekost an der Kunstakademie Düsseldorf hat Anibal M. Kostka gelernt, mit kunsthistorischen Gattungen zu brechen und sehr schnell sein eigenes Sujet gefunden. Profanes wird zum Bildgegenstand erhoben wie z.B. im Werk „Laptop und Flipflop“. Dabei beweist Kostka seinen Blick für alltäglich Präsentes und doch häufig Übersehenes. In aufwendigen Gemälden und Grafiken fixiert der Künstler Gegenstände wie zufällig entdeckte Tischtennisplatten als „offenes Feld“ für allerlei Gebrauchsspuren der Zeit. Kratzer, Risse oder kindliche Kreidezeichnungen erhalten eine fotorealistische Ästhetik und erwecken zugleich Assoziationen. Die Objekte oder Situationen, die Anibal M. Kostka in seiner Kunst darstellt, thematisieren eine nüchternen Realität. Sie überrascht, lädt zum Staunen und zu neuer Wahrnehmung ein.
Vernissage:
19. September 2026 17 Uhr
Straßen 85, 51429 Bergisch Gladbach
Öffnungszeiten:
dienstags, donnerstags, freitags von 16 - 19 Uhr
und samstags von 11 bis 13 Uhr
Finissage:
10. Oktober 2026 um 17 Uhr
weitere Infos: www.partout-kunstgeschichte.de
